Die Münchener Schauspielerin Rosalie Thomass sammelte schon als Kind erste Schauspielerfahrungen am Münchener Volkstheater und in der Jugendtheatergruppe an den Münchener Kammerspielen. Noch während ihrer Schulzeit spielte sie erste Rollen in Studentenfilmen und großen Fernsehproduktionen, unter anderem Vivian Naefes „Leo“ (2006) und Tim Tragesers „Emilia“ (2005). Mit der Rolle der selbstzerstörerischen Prostituierten Maria in Dominik Grafs „Polizeiruf 110 – Er sollte tot“ (2006) machte Rosalie Thomass erstmals ein großes Publikum auf sich aufmerksam und wurde für ihre darstellerische Leistung mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Grimme-Preis, dem Bayerischen sowie dem Deutschen Fernsehpreis.

Direkt nach ihrem Abitur übernahm sie erstmalig die Rolle der Jo in BESTE ZEIT (2007), dem ersten Teil von Marcus H. Rosenmüllers Heimat-Trilogie um die beiden Schulfreundinnen Kati und Jo. Für den zweiten Teil, BESTE GEGEND (2008), wurde sie als Beste Nachwuchsschauspielerin für den Undine Award nominiert. Es folgte Markus Gollers Publikumshit EINE GANZ HEISSE NUMMER (2011), in dem sie an der Seite von Gisela Schneeberger spielte. Rosalie Thomass war nicht nur in Hermine Huntgeburths „Neue Vahr Süd“ (2010), der sowohl mit dem Deutschen Comedypreis als auch mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde, im Fernsehen zu sehen, sondern auch in den Kinofilmen DIE ABENTEUER DES HUCK FINN (2012, Regie: Hermine Huntgeburth), KOHLHAAS ODER DIE VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT DER MITTEL (2013, Regie: Aron Lehmann), der den Publikumspreis beim Max-Ophüls-Festival erhielt und für den das gesamte Ensemble mit dem Deutschen Schauspielerpreis geehrt wurde sowie in DAS LEBEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE (2013, Regie: André Erkau) als quirlige Pflegerin Paula.

Zuletzt sah man sie auf der großen Leinwand erneut als Jo in Rosenmüllers drittem Teil der Bayern-Trilogie BESTE CHANCE (2014). 2014 war sie außerdem Teil des prominenten Ensembles in „Das Zeugenhaus“ von Matti Geschonneck. 2015 kamen gleich zwei Komödien mit Rosalie Thomass in die Kinos: TAXI (Regie: Kerstin Ahlrichs), in dem Rosalie Thomass gemeinsam mit „Games of Thrones“-Star Peter Dinklage zu sehen war, und HIGHWAY TO HELLAS unter der Regie von Aron Lehmann. Für Lehmanns bereits abgedrehte Satire DIE LETZTE SAU stand sie ebenfalls vor der Kamera.



!-- SCRIPTS -->